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Rehme die Wiege Bad Oeynhausens

Rehme liegt südlich des Wiehengebirges an Weser und Werre, ist ein Stadtteil der Stadt Bad Oeynhausen und gehört zum Kreis Minden-Lübbecke. Er ist der älteste und  zweitgrößte Stadtteil Bad Oeynhausens.

Im Osten – auf der andern Seite der Weser – grenzt Rehme an die Stadt Porta Westfalica, die jenseits der Werre gelegenen Bad Oeynhausener Stadtteile Dehme und Eidighausen begrenzen Rehme im Norden, im Westen liegt das Stadtzentrum Bad Oeynhausens und der Ortsteil Lohe. Im Süden grenzt Rehme an die Stadt Vlotho und liegt somit zugleich an der Kreisgrenze zum Kreis Herford.

Die Weser kann von Rehme aus über die Autobahnbrücke (Fuß- und Radweg) oder von Frühjahr bis Herbst mit der Weserfähre Amanda (am Sportplatz “Rehmer Insel”) überquert werden und so kann man zu Fuß oder per Fahrrad bequem nach Porta Westfalica gelangen. Die Werre kann man von Rehme nach Dehme sowohl über die “Kussbrücke” am Weserradweg, als auch über die Brücke an der Dehmer Straße (B 61) überqueren.

Urkundlich wurde Rehme 753 erstmals in den fränkischen Annalen erwähnt. Seit ca. 800 ist Rehme Mittelpunkt einer Kirchengemeinde und gehört heute zum Kirchenkreis Vlotho. Die Laurentiuskirche stammt aus dem 12. Jahrhundert und wurde 1890–1892  erweitert. Im 18. Jahrhundert wurde nahe dem Dorf Rehme die Saline Neusalzwerk errichtet und die erste Thermalheilquelle des heutigen Staatsbads erschlossen. 1843 wurde mit den Gemeinden Rehme (inkl. Babbenhausen und Oberbecksen), Dehme, Eidinghausen, Werste, Wulferdingsen und Volmerdingsen das das Amt Rehme mit dem Amtssitz Werste gebildet. Anlässlich der Kommunalreform, die am 1. Januar 1973 in Kraft trat, wurde die bis dahin selbständige Gemeinde Rehme mit einer Gesamtfläche von rund 9,59 km² sowie 6371 Einwohnern nach Bad Oeynhausen eingemeindet.

Die Rehmer Insel

Rehmer Insel - Titel

Die Rehmer Insel, früher und heute